Neuigkeiten

16.07.2010, 21:00 Uhr | CDU NRW [aktuell@cdu-nrw.de]
Erfolgreicher Chat mit Andreas Krautscheid
Krautscheid: „Es ist ganz wichtig, dass die CDU zwei Dinge tut. Das eine ist: Wir müssen uns sehr genau anschauen, warum wir diese Landtagswahl verloren haben. Die Frage nach den Ursachen ist der Schlüssel für neue Erfolge. Die zweite Sache, die man anpacken muss auf der Basis der Wahlanalyse, ist eine Neuaufstellung. Auch inhaltlicher Art.“
Andreas Krautscheid: Die CDU muss sich auch Neupositionierungen erarbeiten

Krautscheid hat sich dabei beispielsweise zur aktuellen Situation der Partei und der Fraktion geäußert. Andreas Krautscheid: „Es ist ganz wichtig, dass die CDU zwei Dinge tut. Das eine ist: Wir müssen uns sehr genau anschauen, warum wir diese Landtagswahl verloren haben. Die Frage nach den Ursachen ist der Schlüssel für neue Erfolge. Die zweite Sache, die man anpacken muss auf der Basis der Wahlanalyse, ist eine Neuaufstellung. Auch inhaltlicher Art.“ Schul- und Bildungspolitik seien Themen, bei denen die CDU im Wahlkampf weiße Flecken hatten. Die CDU müsse sich auch Neupositionierungen erarbeiten.

Dazu gehöre neben der inhaltlichen und organisatorischen Neupositionierung auch eine personelle. Krautscheid: „Wir werden sehr wahrscheinlich nach der Sommerpause sehr zeitnah einen neuen Landesvorstand wählen.“

Die CDU müsse sich auch breiter aufstellen und thematisch auch neue Themen aufgreifen. Krautscheid: „Wenn wir uns als eine zukünftige Alternative präsentieren wollen, dann haben wir eine Menge Themen, die man bisher bei der CDU zu wenig sieht. Ein Beispiel ist das Medium, wo wir zurzeit kommunizieren. Themen wie Datensicherheit, das Thema „Sperren oder Löschen“ oder auch Google Street View.“ Auch hierauf müsse die CDU Antworten auf die drängenden Fragen der Menschen präsentieren.

Selbstkritisch hat Krautscheid auch Fehler im Wahlkampf zugegeben: „Wir haben innerhalb der CDU durchaus ein bisschen Nachholbedarf beim Diskutieren. Die Frage „Wofür steht die CDU?“ ist eine Frage, die wir auch im Wahlkampf nicht immer scharf beantworten konnten.“ Die CDU müsse sich in Zukunft viel intensiver mit Netzwerken in die Gesellschaft hinbewegen muss, wenn sie weiter Volkspartei sein will.

Das Angebot der SPD sei zur Mitarbeit im Parlament sei „Volksverdummung“, so Krautscheid. Die Verhandlungen mit der SPD wären die Möglichkeit für eine Zusammenarbeit mit der CDU gewesen. Diese habe die SPD aber nicht gewollt. Stattdessen sei nun die Linkspartei „Steigbügelhalter“ für Frau Kraft. Die CDU wird auch eigene Vorschläge ins Parlament einbringen. Denn „je wackliger die Regierung, desto stabiler muss die Opposition sein.“

aktualisiert von Admin, 26.07.2010, 21:08 Uhr
Kommentar schreiben