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17.12.2017, 16:30 Uhr | Arnd Hilwig, CDU Heessen
CDU will Verkehrssicherheit erhöhen
Dennehauptweg
Heessen. Mit der Verkehrssicherheit am Dennehauptweg hat sich die CDU Heessen in einer Vorstandssitzung beschäftigt. Elisabeth Gerkamp, selbst Anwohnerin in der Bauernschaft Dasbeck, hatte das Thema als Betroffene aufgegriffen. 
Geschwindigkeiten reduzieren und raus aus den Navigationsgeräten: Die CDU war vor Ort am Dennehauptweg.
Bei einem Ortstermin wurde die Verkehrsverhältnisse in Augenschein genommen. CDU-Fraktionsvorsitzender Arnd Hilwig sprach von einer im wahrsten Sinne "verfahrenen Situation." Trotz der Herstellung der Warendorfer Straße werde der Dennehauptweg weiter stark für Schleich- und Abkürzungsverkehre genutzt, stellte Hilwig fest. Der Dennehauptweg werde daher über Gebühr befahren. Ziel müsse daher sein, die Verkehrssicherheit für Anlieger und Radfahrer am Dennehauptweg zu erhöhen. Dabei habe die Stadt Hamm schon einiges unternommen. Eine von der Stadt errichtete Durchfahrtssperre sei aber widerrechtlich von Unbekannten weggerissen worden. Hilwig selbst berichtete, dass die Interessen der Anlieger auch unterschiedlich seien, wie er aus einer Reihe von Gesprächen wisse. Regelmäßig würden die Banketten durch Auffüllung und Verfestigung erneuert. Hilwig wusste zudem von einem Versuch zu berichten, die Seitenstreifen durch den Einbau von Gitterplatten zu befestigen. Auch die eingebauten Gitter sorgten aber für keine dauerhafte Befestigung. Angesichts der Eigentumsverhältnisse am Dennehauptweg sei auch ein Ausbau schwierig zu realisieren. 
Auf Initiative von Elisabeth Gerkamp und durch weitere Erfahrungsberichte des Ratsherrn Oskar Burkert (CDU) will die CDU nun prüfen lassen, ob und wie der Dennehauptweg aus den Navigationssystemen von Autos und Lastkraftwagen herausgenommen werden kann. Notwendig sei dafür eine entsprechende verkehrsrechtliche Beschränkung. "Mittelfristig kann das sicherlich überörtliche Schleichverkehre reduzieren helfen", sagte Hilwig. Zudem müsse man weitere Geschwindigkeitsreduzierungen in Erwägung ziehen. Die Stadtverwaltung bleibe zudem aufgefordert, regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen und die Seitenränder zu befestigen. Die CDU werde das Thema daher auch an ihren Koalitionspartner herantragen. Die Bezirksvertretung in Heessen müsse sich erneut mit der Frage befassen.
aktualisiert von Fernando Di Matteo, 17.12.2017, 17:15 Uhr
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